New York | Das Buch

Fotobücher setzen ist grausam und macht Spaß. Die Kurve der Emotionen beim Setzen eines Buches geht von „Ich hasse die Welt, warum mache ich mir eigentlich die ganze Arbeit?“ bis hin zu „Wow – das Ergebnis wird einfach toll.“. Dann lade ich nach 5 Stunden das fertige PDF hoch, klicke auf den Bestell-Button und freue mich wie ein kleines Kind. Wenn ich das hier selbst lese, hört es sich sogar für mich verrückt an, aber die Beschreibung der Situation trifft leider voll zu.

Jetzt sitz ich hier mit meinem 140 Seiten starken Buch 30x30cm voll mit Erinnerungen an eine großartige Zeit und tolle Geschichten in der Stadt der Städte, die mich anfangs gar nicht so umgehauen hat, wie ich erwartet hatte. Tatsache, ich habe zwei Tage Anlaufzeit gebraucht, bis ich mit New York warm geworden bin. Und während ich so hier sitze und mich über all die Erinnerungen freue, frage ich mich, ob ich diese wirklich mal aufschreiben sollte. Vielleicht ein eBook. Oder doch gedruckt, weil es sich einfach toll anfühlt, wenn einem das unbestrichene Papier durch die Finger läuft. Aber es gibt so viele Fotobücher auf der Welt, wer sollte ausgerechnet meins haben wollen? Oder aber kein Buch, sondern die Geschichten einfach gleich selbst erzählen?

Auf Facebook kam auf, dass es wohl ein paar Menschen da draußen gibt, die sich gerne mit mir treffen würden, um das Buch zu blättern und die Geschichten dazu zu hören. Vielleicht also wirklich ein gemeinsamer lustiger Abend mit American Cheesecake und Fotos?

Gedankenspielereien, eben.

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